Armee und Politik

Seit über einem Jahrhundert ist die Schweiz nicht mehr in einer kriegerischen Auseinandersetzug involviert. Während den Weltkriegen wurden sowohl Volk und Armee vor schwere Probleme gestellt, allerdings wurden die Kriege überstanden ohne aktiv in Gefechte einzugreifen. Die Wahrung der Neutralität und der Eigenständigkeit ist seit jeher ein Grundpfeiler der schweizerischen Politik. Innenpolitisch wird die Aufgabe der schweizerischen Armee, sowie deren Ausrichtung und Preis-Leistungsverhältnis in regelmässigen Abständen durch Initiativen und Vorstösse durch das Volk überprüft und revidiert. Die Abstimmungsresultate der letzten 25 Jahre sind in der folgenden Tabelle zusammengefasst (Quelle: Webseite VBS Abstimmungen , Juni 2015)

JahrInitiativeJa (%)Nein (%)
1989Für eine Schweiz ohne Armee und eine umfassende Friendenspolitik 35.864.4
1993Für eine Schweiz ohne neue Kampfflugzeuge 42.857.2
2000Sparen beim Militär und der Gesamtverteidigung 37.662.4
2001Für eine glaubwürdige Sicherheitspolitik 21.978.1
2008Gegen Kampfjetlärm in Tourismusgebieten 31.968.1
2011Waffenverbotsinitiative 43.756.3
2013Ja zur Aufhebung der Wehrpflicht 26.873.2
2014Fonds zur Beschaffung des Kampfflugzeugs Gripen 46.653.4


Die Eidgenössisch Technische Hochschule veröffentlicht jährliche eine Studie bezügilch der Sicherheit und dem Sicherheitsempfinden in der Schweiz. Die Resultate werden jeweils vom VBS veröffentlicht (Quelle: Stimmungsbarometer Armee - VBS , Juli 2015 ). Hier werden die Resultate der Studie für 2015, das Jahr mit stark aufstrebenden terroristischen Vereinigungen und angestiegenen Flüchtlingsströmen, zusammengefasst:


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